Schulentwicklung

Gesundheitskonzept

Inhalt

1. Hygiene in Unterrichtsräumen

1.1 Lufthygiene

1.2 Bodenreinigung und Abfallentsorgung

1.3 Kleiderablage

2. Schulreinigung

2.1 Schutzmaßnahmen

2.2 Unfallgefahren

2.3 Frequenz von Reinigungsmaßnahmen

3. Hygiene im Sanitärbereich

3.1 Sanitärausstattung

3.2 Wartung und Pflege

4. Turnhalle

5. Trinkwasserhygiene

5.1 Legionellenprophylaxe

5.2 Vermeidung von Stagnationsproblemen

6. Erste Hilfe, Schutz des Ersthelfers

6.1 Versorgung von Bagatellwunden

6.2 Behandlung kontaminierter Flächen

6.3 Überprüfung des 1. Hilfe-Inventars

6.4 Erste-Hilfe-Kurs

6.5 Notrufnummern

7. Küche

7.1 Allgemeine Anforderungen

7.2 Händedesinfektion

7.3 Flächenreinigung und Flächendesinfektion

7.4 Lebensmittelhygiene

7.5 Tierische Schädlinge

8. Tierhaltung

9. Hygieneanforderungen im Außenbereich

10. Anforderungen an den Infektionsschutz

11. Raumluftmessung, Raumgröße

12. Belehrungen

13. Anhang

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1. Hygiene in Unterrichtsräumen

1.1 Lufthygiene

Nach jeder Schulstunde (45 Minuten) ist in den Klassenräumen eine ausreichende Lüftung durch Querlüftung/Stoßlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Aufgrund der kleinen Klassenräume ist während der Unterrichtsstunde über den Vorraum eine Frischluftzufuhr notwendig.

Verantwortlich: Klassen- bzw. Fachlehrer

1.2 Bodenreinigung und Abfallentsorgung

Die Fußböden sind bei starker Verschmutzung von den Schülerordnungsdiensten zum Ende des Vormittagsunterrichtes grob zu reinigen und die Abfallkörbe zu entleeren.

Verantwortlich: Klassen- bzw. Fachlehrer

1.3 Kleiderablage

Die Jacken und ähnliche Kleidungsstücke, Wechselschuhe sowie Turnbeutel werden in den Garderoben, welche sich auf dem Flur befinden, aufbewahrt.

Die Turnbeutel werden jeden Freitag mit nach Hause genommen.

Verantwortlich: Klassen-, Sportlehrer, Eltern

2. Schulreinigung

2.1 Schutzmaßnahmen des Reinigungspersonals

Soweit es möglich ist, sind folgende Arbeitsschutzmittel bereitzustellen:

- Schutzhandschuhe

- Hautschutz- und –pflegemittel für Umgang mit Reinigungsmitteln, z. B. nach

   Pausen/Arbeitsende

Verantwortlich: Reinigungsfirma

2.2 Unfallgefahren

Bei Nassreinigungen ist darauf zu achten, dass keine Pfützen nach der Reinigung auf dem Fußboden zurückbleiben, welche Rutschgefahren mit sich bringen. Für Reinigungsmittel ist ein abschließbarer Aufbewahrungsort vorzusehen.

Verantwortlich: Reinigungskräfte

2.3 Frequenz von Reinigungsmaßnahmen

- Toilettenanlagen 5-mal wöchentlich
- Umkleide-, Wasch-, Duschanlagen 5-mal wöchentlich
- Fußböden in Hort- und Speiseräumen 5-mal wöchentlich
- Fußböden im Flur (Erdgeschoss), Eingangsbereich 5-mal wöchentlich
- sonstige Fußböden in den Fluren 5-mal wöchentlich
- Fußböden in Unterrichtsräumen 2,5-mal wöchentlich/Sommer
- Fußböden in Unterrichtsräumen 5-mal wöchentlich/Winter
- Fußböden im Sekretariat, Schulleiter-Büro, Lehrerzimmer 2,5-mal wöchentlich
- Tische 2,5-mal wöchentlich
- Handläufe    täglich
- Fensterbänke 2-mal monatlich
- Türen 2,5-mal wöchentlich
- Turnhalle                  5-mal wöchentlich
- Stühle, Schränke, Regale 1-mal monatlich
- Grundreinigung                   2-jährlich

Auch im Sommerhalbjahr ist eine tägliche Reinigung nötig!

Verantwortlich: Reinigungsfirma, Amt für Schule und Kultur

3. Hygiene im Sanitärbereich

3.1 Sanitärausstattung

Die Sanitärbereiche sind mit Warmlufttrocknern und mit Spendevorrichtung für Flüssigseife ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl von Abfallbehältern für Papierabfälle ist bereitgestellt.

In allen Toiletten und in weiteren Bereichen hängen Anweisungen zum richtigen Händewaschen und deren Bedeutung.

Verantwortlich: Hausmeister, Reinigungspersonal

3.2 Wartung und Pflege

Die Toilettenanlagen und deren Ausstattung sind regelmäßig zu warten. Eine zeitnahe Reparatur von Defekten und sorgfältige Pflege muss sichergestellt sein. Die Wartungsvorgaben der Hersteller sind zu beachten.

Verantwortlich: Hausmeister

4. Turnhalle

Für die sanitären Anlagen in der Halle gelten die Ausführungen in Abschnitt 3.

Ebenso treffen die Festlegungen in Punkt 1 zu.

5. Trinkwasserhygiene

5.1 Legionellenprophylaxe

Zur Legionellenprophylaxe sind Duschen, die nicht täglich genutzt werden, mindestens wöchentlich durch ca. 5-minütiges Ablaufenlassen von Warmwasser (maximale Erwärmungsstufe einstellen) zu spülen. Kalkablagerungen an den Duschköpfen sind in den erforderlichen Zeitabständen zu entfernen.

Verantwortlich: Reinigungskraft, Hausmeister

5.2 Verwendung von Stagnationsproblemen

Am Wochenanfang und nach den Ferien ist das Trinkwasser der Trinkwasser-aufbereitungsanlage ca. 5 Min. bzw. bis zum Erreichen der Temperaturkonstanz ablaufen zu lassen, um die Leitungen zu spülen.

Verantwortlich: Hausmeister, Reinigungskraft

6. Erste Hilfe, Schutz des Ersthelfers

6.1 Versorgung von Bagatellwunden

Bei Bagatellwunden ist die Wunde vor dem Verband mit Leitungswasser (Trinkwasser) zu säubern. Der Ersthelfer hat dabei Einmalhandschuhe zu tragen und sich vor sowie nach der Hilfeleistung die Hände zu desinfizieren.

Verantwortlich: Ersthelfer

6.2 Behandlung kontaminierter Flächen

Mit Blut oder sonstigen Exkreten kontaminierte Flächen sind unter Verwendung von Einmalhandschuhen mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch zu reinigen

und die betroffene Fläche ist anschließend nochmals regelgerecht zu desinfizieren.

Verantwortlich: Ersthelfer, Reinigungskraft

6.3 Überprüfung des Erste-Hilfe-Inventars

Geeignetes Erste-Hilfe-Material enthalten gemäß der Unfallverhütungsvorschrift:

- Großer Verbandkasten nach DIN 13169 „Verbandkasten E“

- Kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 „Verbandkasten C“

Zusätzlich ist der Verbandskasten mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel zur Händedesinfektion in einem fest verschließbaren Behältnis auszustatten.

Verbrauchte Materialien (z. B. Einmalhandschuhe oder Pflaster) sind umgehend zu ersetzen, regelmäßige Bestandskontrollen der Erste-Hilfe-Kästen sind durchzuführen. Insbesondere ist das Ablaufdatum des Händedesinfektionsmittels zu überprüfen und dieses erforderlichenfalls zu ersetzen.

Verantwortlich: Sicherheitsbeauftragter, Schulleitung, Sekretärin

6.4 Erste-Hilfe-Kurs

Erste-Hilfe-Kurse werden im gesetzmäßigen Turnus durchgeführt.

Verantwortlich: Sicherheitsbeauftragter, Schulleitung

6.5 Notrufnummern

Notruf: 112

Polizei: 110

Klinikum Bad Salzungen: 03695/64-0

Giftnotruf: 0361/730 730

7. Küche

7.1 Allgemeine Anforderungen

Personen, die an einer Infektionserkrankung im Sinne des § 42 Infektionsschutz-Gesetzes (IfSG) oder an infizierten Wunden oder an Hautkrankheiten erkrankt sind, bei denen die Möglichkeit besteht, dass deren Krankheitserreger über Lebensmittel übertragen werden können, dürfen in der Küche nicht beschäftigt werden. Das Küchenpersonal ist gemäß § 43 IfSG einmal jährlich über die Tätigkeitsverbote zu belehren. Das Küchenpersonal ist darüber hinaus einmal jährlich lebensmittelhygienisch zu schulen. Eine getrennt Aufbewahrung der Straßen- und Arbeitskleidung ist sicherzustellen (getrennte Spinde oder Spinde mit Trennwand, sog. Schwarz-Weiß-Trennung).

Verantwortlich: Firma, welche die Person zur Essenausgabe beschäftigt

7.2 Händedesinfektion

Eine Händedesinfektion für die in der Küche Beschäftigten ist in folgenden Fällen erforderlich:

- bei Arbeitsbeginn

- nach Pausen

- nach jedem Toilettenbesuch

- nach Schmutzarbeiten

- nach Husten und Niesen

- nach Tierkontakt

- nach Gebrauch des Taschentuches

Verantwortlich: Küchenpersonal

7.3 Flächenreinigung und Flächendesinfektion

Die Fußböden im Küchenbereich sind täglich zu reinigen.

Verantwortlich: Reinigungskraft

7.4 Lebensmittelhygiene

Um einen Qualitätsverlust von Lebensmitteln durch den Befall mit Schädlingen vorzubeugen, sind Lebensmittel sachgemäß zu verpacken (z. B. Umverpackungen, Eimer) und die Verpackungen mit dem Anbruchsdatum/Verarbeitungsdatum und einer Inhaltskennzeichnung zu versehen.

Verantwortlich: Essenservice

Gegen das Mitbringen eigener Lebensmittel für den Eigenverzehr oder zu Basaren, Projekttagen u. ä. bestehen keine Bedenken. Der Fachlehrer prüft, ob die Lebensmittel in einem einwandfreien Zustand sind. Reste werden noch am selben Tag aufgebraucht oder vernichtet.

Verantwortlich: Fachlehrer, Schulleiter

7.5 Tierische Schädlinge

Die Küche ist regelmäßig auf Schädlingsbefall zu kontrollieren. Bei Befall sind Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen nach dem Stand der Technik durch eine Fachfirma zu veranlassen. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass die Lebensmittel nicht mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel in Kontakt kommen.

Lebensmittelabfälle müssen in verschließbaren Behältern gelagert werden. Die Behälter sind nach jeder Leerung zu reinigen. Abfalllager müssen so beschaffen sein und geführt werden, dass sie sauber und frei von tierischen Schädlingen gehalten werden können.

Verantwortlich: Küchenpersonal, Schulleitung, Reinigungsfirma

8. Tierhaltung

An der Staatlichen Grundschule „An den Beeten“ Bad Salzungen sind keine Voraussetzungen zur Tierhaltung gegeben. Das Mitbringen eigener Haustiere ist generell untersagt. Zu Projekttagen oder im HSK-Unterricht dürfen Tiere mit deren Haltern nach Absprache mit der Schulleitung mitgebracht werden.

Verantwortlich: Schulleitung

9. Hygieneanforderungen im Außenbereich

Pflege des Sandes im Sandspielkasten

- häufiges Auflockern

- visuelle Kontrollen auf Verunreinigungen jeder Art

- regelmäßiger Sandwechsel

Verantwortlich: Hausmeister, Schulleitung, Erzieher

10 Anforderungen an den Infektionsschutz

Hier gelten alle Richtlinien des Rahmenhygieneplanes für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen des Wartburgkreises im Punkt 4 (Seiten 13 bis 18).

11. Raumluftmessung, Raumgröße

- siehe Gutachten der Unfallkasse Gotha

12. Belehrungen

Hygieneplan: August – Herbstferien
Belehrung für Beschäftigte in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen gem. § 35 IfSG:     August - Herbstferien
Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gem. § 34 Abs. S. 2 IfSG 1. Elternversammlung Kl. 1
Belehrung der Kinder zur täglichen Hygiene 2-mal schuljährlich und bei Bedarf

13. Anhang

- Rahmenhygieneplan für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen des Wartburgkreises, insbesondere alle Anlagen des Rahmenhygieneplanes zur praktischen Umsetzung

- Gutachten der Unfallkasse Gotha (liegt der Schulverwaltung vor)